OV - Forstern / Pastetten http://grueneforstern.de grueneforstern.de_content754535 https://grueneforstern.de/startseite/ Wed, 02 Jun 2021 07:23:59 +0200 https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/fotowettbewerb-2022-alles-steht-kopf-gestartet/ Fotowettbewerb 2022 "Alles steht Kopf" gestartet https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/fotowettbewerb-2022-alles-steht-kopf-gestartet/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/fotowettbewerb-2022-alles-steht-kopf-gestartet/ Der OV Forstern führt auch dieses Jahr wieder einen Fotowettbewerb durch Auch wenn die geopolitische Lage alles andere als angenehm oder betulich ist (oder gerade deswegen) sollten wir die Schönheiten der Natur mit offenen Augen wahrnehmen. Deshalb führen wir auch dieses Jahr unseren Fotowettbewerb durch, an dem Groß und Klein teilnehmen können. Bitte die Teilnahmebedingungen beachten. Zum Fotowettbewerb geht es hier lang...

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Fri, 22 Apr 2022 19:38:49 +0200
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/link-zum-artikel-kroetenwanderungen-wie-wir-deutschlands-amphibien-im-stich-lassen-von-lisa-lamm/ Link zum Artikel "Krötenwanderungen: Wie wir Deutschlands Amphibien im Stich lassen" von Lisa Lamm https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/link-zum-artikel-kroetenwanderungen-wie-wir-deutschlands-amphibien-im-stich-lassen-von-lisa-lamm/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/link-zum-artikel-kroetenwanderungen-wie-wir-deutschlands-amphibien-im-stich-lassen-von-lisa-lamm/ Lisa Lamm stellt in ihrem Artikel "Krötenwanderungen: Wie wir Deutschlands Amphibien im Stich... Lisa Lamm stellt in ihrem Artikel "Krötenwanderungen: Wie wir Deutschlands Amphibien im Stich lassen", der am 1.4.2022 im National Geographic erschienen ist, dar, warum Amphibienschutz in Deutschland in den letzten Jahren so kompliziert wurde, aber dennoch extrem wichtig ist. Vor allem vor dem Hintergrund des Froschzaunprojektes, dass letztes Jahr u.a. von den GRÜNEN Forstern mitorganisiert wurde und den ernüchternden Beobachtugen zur schrumpfenden Population der Tiere damals, ist der Artikel sehr aufschlussreich und regt zum Nachdenken an.

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Wed, 06 Apr 2022 08:09:34 +0200
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/derappell-appell-gegen-hochruestungsplaene/ #DerAppell - Appell gegen "Hochrüstungspläne" https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/derappell-appell-gegen-hochruestungsplaene/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/derappell-appell-gegen-hochruestungsplaene/ 600 Prominente haben eine Initiative gegen "Hochrüstungspläne der Bundesregierung" gestartet.... HET BOЙHE - Nein zum Krieg!

Demokratie und Sozialstaat bewahren –
Keine Hochrüstung ins Grundgesetz!

HIER den Appell unterzeichnen


Am 24. Februar überfiel Russland unter Präsident Wladimir Putin die Ukraine. Schon jetzt
hat dieser Krieg Tausende Opfer gefordert und Hunderttausende die Heimat gekostet.
Dieser Krieg ist durch nichts zu rechtfertigen. Putin trägt die volle Verantwortung für die
Toten und die Menschen auf der Flucht. Putins Begründungen für den Krieg sind Lügen und
Propaganda.

Wir machen uns große Sorgen über die Zukunft von Frieden und Sicherheit in Europa und
der Welt. Diese Angst verbindet uns mit den Hunderttausenden Menschen, die nach Beginn
des Krieges allein in Köln, Berlin, München, Frankfurt, Hamburg und Hunderten anderen
Städten auf die Straße gingen und dort ihrer Empörung über Putins Krieg, ihre Solidarität
mit der ukrainischen Bevölkerung, ihrer Angst vor einer weiteren Eskalation und ihrem
Wunsch nach Frieden und Sicherheit Ausdruck verliehen. Mit ihnen gemeinsam haben wir
gegen Putins Krieg und für Frieden demonstriert.

Diese Demonstrationen waren die größten Friedensdemonstrationen seit den Protesten
gegen den Irakkrieg im Jahr 2003. Noch am selben Tag, an dem in Berlin die Menschen
gegen den Krieg auf die Straße gingen, präsentierte die Bundesregierung mit Unterstützung
der CDU/CSU ein Maßnahmenpaket, das die größte Aufrüstung Deutschlands seit Ende des
Zweiten Weltkriegs vorsieht. Eine massive Hochrüstung der Bundeswehr hilft den
Menschen in der Ukraine nicht. Die neu anzuschaffenden Waffen werden die Ukrainer:innen
in ihrem Kampf und Recht auf Selbstverteidigung nicht unterstützen.

Schon jetzt übersteigen die „Verteidigungsausgaben“ aller 30 NATO-Staaten die russischen
um fast das Zwanzigfache. Die Anschaffung von konventionellen Waffen wie
Kampfflugzeugen und bewaffnungsfähigen Drohnen als Abschreckung unter atomaren
Militärblöcken ist sinnlos.

Die NATO-Länder und auch Deutschland haben schon vor 2014, das heißt lange bevor es
den Ukrainekonflikt gab, begonnen, ihre Rüstungsausgaben deutlich zu steigern. Teile der
Hochrüstungspläne finden sich schon im Koalitionsvertrag, weit vor den ersten Warnungen
vor einer bevorstehenden russischen Invasion. Dieser Krieg und die fürchterlichen Bilder
der Toten und Zerstörungen in der Ukraine können jedoch eine radikale Kursänderung in
der deutschen Außenpolitik und die höchste Steigerung der deutschen Rüstungsausgaben
seit dem Zweiten Weltkrieg – gar durch eine Grundgesetzänderung – nicht rechtfertigen.

Eine solche Wende der deutschen Außenpolitik um 180 Grad, mit entsprechend
dramatischen Folgen auch für die Innenpolitik – für den Sozialstaat, für Liberalität und
Mitmenschlichkeit – ganz ohne breite gesellschaftliche Debatte, ohne parlamentarische, ja
sogar ganz ohne innerparteiliche Debatte zu beschließen, wäre ein demokratiepolitischer
Skandal.

Zusätzlich zu den bisherigen 49 Milliarden Rüstungsausgaben im Haushalt 2022 sollen noch
in diesem Jahr 100 Milliarden als Sondervermögen eingestellt werden, das der Bundeswehr
über mehrere Jahre zur Verfügung stehen soll. Diese Summe entspricht den Ausgaben
mehrerer Bundesministerien, darunter so wichtige Ressorts wie Gesundheit (16,03 Mrd.),
Bildung und Forschung (19,36 Mrd.), Innen, Bau und Heimat (18,52 Mrd.), Familie, Senioren,
Frauen und Jugend (12,16 Mrd.), Wirtschaft und Energie (9,81 Mrd.), Umwelt (2,7 Mrd.),
Zusammenarbeit und Entwicklung (10,8 Mrd.) sowie Ernährung und Landwirtschaft (6,98
Mrd.). Zukünftig sollen dann dauerhaft 2% des Bruttoinlandsprodukts für Rüstung ausgeben
werden. Damit würden diese Ausgaben auf deutlich über 70 Milliarden Euro jährlich steigen.
Gleichzeitig will die Bundesregierung an der „Schuldenbremse“ festhalten, was langfristig
die Frage unserer demokratischen Prioritäten aufwirft und die Gefahr massiver Kürzungen
im sozialen, im kulturellen, im öffentlichen Bereich mit sich bringt. Diese politische
Weichenstellung zusätzlich mit einer Grundgesetzverankerung auch für zukünftige
Regierungen verpflichtend zu machen, lehnen wir im Namen der Demokratie ab. Nicht
Hochrüstung, sondern Sicherheit und soziale Gerechtigkeit sind Auftrag des Grundgesetzes.

Wir fordern statt Entscheidungen, die quasi über Nacht und im kleinsten Kreis getroffen
werden, die breite demokratische Diskussion über ein umfassendes Sicherheitskonzept,
das die Sicherheit vor militärischen Angriffen genauso einschließt wie pandemische und
ökologische Aspekte und dem das Konzept der Einheit von Sicherheit und gemeinsamer
Entwicklung zugrunde liegt.

Wir sind konfrontiert mit Krieg und unendlichem Leid, mit Flucht, mit Armut und sozialer
Unsicherheit, mit einer globalen Pandemie, die aufgezeigt hat, wie unsere
Gesundheitssysteme auf Kante genäht sind, mit einer öffentlichen Infrastruktur, deren
jahrzehntelange Vernachlässigung uns heute teuer zu stehen kommt, einer Kulturszene, die
auf dem Zahnfleisch geht, und mit einer Klimakatastrophe, die genauso wenig vor
Staatsgrenzen Halt macht und immense Investitionen in Zukunftstechnologien und soziale
Abfederung erforderlich macht. Die auf Jahrzehnte geplante Hochrüstung beendet das
Sterben in der Ukraine nicht, macht unsere Welt nicht friedlicher und nicht sicherer. Wir
können sie uns im Namen der Zukunft nicht leisten.

Den Appell als PDF herunterladen

22. März 2022

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Tue, 05 Apr 2022 20:46:31 +0200
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/die-waffen-nieder-deeskalation-jetzt-ippnw-appell-zum-ukrainekrieg/ Die Waffen nieder! Deeskalation jetzt! IPPNW-Appell zum Ukrainekrieg https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/die-waffen-nieder-deeskalation-jetzt-ippnw-appell-zum-ukrainekrieg/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/die-waffen-nieder-deeskalation-jetzt-ippnw-appell-zum-ukrainekrieg/ Der Angriffskrieg von Wladimir Putin und die Invasion russischer Truppen stellen eine eklatante... IPPNW-Appell Online unterzeichnen

Unterzeichnen Sie hier online den Appell "Die Waffen nieder- Deeskalation jetzt".

* Diesen Appell können ausdrücklich auch Nicht-Mediziner*innen unterstützen.

Die IPPNW fordert von der Bundesregierung:

- sich für einen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine einzusetzen
- alle Mittel auszuschöpfen, um eine Eskalation in einen Atomkrieg zu verhindern
- weiterhin für Gespräche offen zu bleiben und sich für den Einsatz von Mediator*innen stark zu machen
- die diplomatischen Möglichkeiten im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu nutzen
- sich in der NATO für ein Aufnahmemoratorium für die Ukraine im Gegenzug zum vollständigen Rückzug der russischen Truppen einzusetzen
- sich für eine Konferenz über die künftige Sicherheitsarchitektur Europas starkzumachen
- auf eskalierende Reaktionen und eine demütigende Rhetorik zu verzichten
- sich für die Aufrechterhaltung des zivilgesellschaftlichen und kulturellen Austausches mit Russland einzusetzen
- Kriegsdienstverweiger*innen aus Russland, der Ukraine und Belarus einen Aufenthaltsstatus zu gewähren
- das 100 Mrd. Euro-Aufrüstungsprogramm für die Bundeswehr zurückzunehmen und das Geld stattdessen für eine beschleunigte Energiewende und eine sozial-ökologische Transformation zu verwenden.

Wir brauchen jetzt einen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine. Es darf keinen Abbruch diplomatischer Beziehungen geben, die Gesprächskanäle müssen offen bleiben. Wir appellieren an die Bundesregierung, auf alle Maßnahmen zu verzichten, die eskalierend wirken können. Russland muss seine russischen Truppen vollständig aus der Ukraine zurückziehen. Im Gegenzug könnte Russland ein NATO-Aufnahmemoratorium für die Ukraine zugesagt werden sowie eine Konferenz über die künftige Sicherheitsarchitektur Europas.

Unsere Solidarität und unsere Herzen gelten den Menschen in der Ukraine, die von den
humanitären Folgen von Krieg und Flucht betroffen sind. Entsetzt verfolgen wir die Meldungen, wonach schon viele Zivilist*innen in der Ukraine durch direkte Angriffe getötet oder verletzt wurden. Wir befürchten zudem eine hohe Zahl von Todesfällen, die indirekt verursacht werden durch die Zerstörung der Infrastruktur: Einrichtungen des Gesundheitswesens, der Wasser- und Stromversorgung, der Kommunikationsnetze und der Transportsysteme. Hinzu kommen Vertreibungen und Fluchtbewegungen. Als Langzeitfolge des Krieges wird es in Europa erneut eine Generation mit posttraumatischen Belastungsstörungen geben, Menschen, die ihr Leben lang an ihren Kriegserlebnissen leiden. Wir treten dafür ein, dass die EU-Außengrenzen für alle Flüchtenden aus der Ukraine geöffnet werden, unabhängig von Hautfarbe, Staatsangehörigkeit und Identität und ohne rassistische Zurückweisung. Männer im wehrfähigen Alter, sei es aus Russland, Belarus und Ukraine, die den Kriegsdienst verweigern, müssen einen Aufenthaltsstatus zum vorübergehenden Schutz erhalten.

Der Angriff auf die Ukraine ist unentschuldbar. Und doch müssen wir überlegen, wie wir die Zukunft gestalten. Unsere Zukunft kann nicht in einer neuen Rüstungsspirale liegen. Wir lehnen das 100 Milliarden-Sofort-Aufrüstungsprogramm für die deutsche Bundeswehr ab und fordern stattdessen mehr Mittel für Krisenprävention, zivile Konfliktbearbeitung und eine sozial-ökologische Transformation. Eine massive Aufrüstung zieht Kraft, Ressourcen und Intellekt von den globalen Herausforderungen  wie der Klimakrise und globaler sozialer Gerechtigkeit ab. Laut dem Weltklimabericht werden die Folgen der Klimakrise schneller eintreten und zerstörerischer sein, als erwartet. Der Ukraine-Krieg wirft alle Klimaschutzbemühungen weit zurück. Jeder Krieg ist auch ein Verbrechen an der Umwelt.

Es steht viel auf dem Spiel: Wir sorgen uns um eine weitere atomare Eskalation. Putin hat mit einem Einsatz von Atomwaffen gedroht und bringt die Menschheit in die Nähe eines Atomkrieges. Sollte es zu einem Einsatz von Atomwaffen kommen, dann droht eine globale Katastrophe. Deshalb ist atomare Abschreckung kein Mittel der Kriegsverhütung. In einem Atomkrieg gibt es keine Gewinner. Bereits ein einziger Sprengkopf in einer Großstadt würde zu über 100.000 Toten, über einer Million Verletzten und weiträumiger Verstrahlung führen. Die gesundheitlichen Folgen eines Atomwaffeneinsatzes sind katastrophal und medizinisch nicht beherrschbar – unter anderem durch die radioaktive Strahlung, die Zerstörung medizinischer Infrastruktur und dem Tod von Gesundheitspersonal. Die USA und Russland verfügen derzeit gemeinsam über mehr als 3.500 einsatzbereite Atomwaffen. In einem Atomkrieg zwischen Russland und der NATO mit dem Einsatz von vielen Atomwaffen wäre die ganze Welt betroffen; das Klima würde sich so stark verändern, dass eine Hungersnot für Milliarden von Menschen drohen würde.

Die NATO muss jetzt auf Reaktionen, die weiter eskalierend wirken, sowie Gegenmaßnahmen im nuklearen Bereich wie eine erhöhte Bereitschaft der Atomwaffen verzichten. Der Abgrund, an dem wir heute stehen, zeigt noch einmal sehr deutlich, wie dringend notwendig es ist, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag endlich unterzeichnet und sich die Bundesregierung dafür einsetzt, dass die Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden. Diese Atomwaffen bieten keinen Schutz, sondern sind potentielle Ziele.

Wir sehen auch eine weitere Gefahr: Von den vier ukrainischen Atomkraftwerken mit insgesamt 15 Reaktorblöcken geht eine große Bedrohung für das Leben und die Gesundheit aus. Bei einem Unfall wären die Menschen in ganz Europa betroffen. Gefährdet sind Atomkraftwerke schon dann, wenn wegen Kampfhandlungen nur das Stromnetz lahmgelegt wird oder durch Sabotage beschädigt wird. Wenn dann auch das Notstromaggregat nicht funktioniert, kann der Reaktor nicht mehr gekühlt werden — mit gravierenden Folgen. Selbst wenn der Reaktor nur beschädigt sein sollte und abgeschaltet würde, könnte er sich durch den Verlust von Kühlwasser so stark erhitzen, dass es zu Explosionen käme wie in Fukushima. Eine zusätzliche Bedrohung geht von den Abklingbecken aus, die mit abgebrannten Brennelementen gefüllt sind.

Die Möglichkeit für Frieden in Freiheit ist nicht verloren. Solidarisieren wir uns mit dem Widerstand in Russland selbst. Tausende russische Ärzt*innen und Gesundheitsfachkräfte haben einen Appell gegen den Krieg unterzeichnet und lehnen Putins Militärangriffe in der Ukraine entschieden ab. Jeder Krieg verletzt das Menschenrecht auf Gesundheit und körperliche Unversehrtheit in dramatischer Weise. Es ist unsere Aufgabe als Ärzt*innen und Gesundheitspersonal, Leben zu retten und vor Schaden zu bewahren*. Seit 2014 hat der Krieg in der Ostukraine schon 13.000 Menschen das Leben gekostet. Drei Millionen Menschen mussten flüchten.

Zu viele Rüstungskontrollverträge wurden in den vergangenen 20 Jahren aufgekündigt,  allen voran durch die USA. Diplomatische Lösungsvorschläge von Menschen aus der Friedensforschung, der Friedensbewegung sowie von ehemaligen Diplomat*innen für ein Moratorium für jegliche NATO-Bündniserweiterung verhallten ungehört. Dennoch bleiben diplomatische und völkerrechtliche Vereinbarungen, an die wir auch in dieser schwierigen Situation anknüpfen können. Eine neue europäische Friedensordnung muss die Sicherheitsinteressen Aller anerkennen. Es muss eine politische Lösung gefunden werden auf der Basis eines Konzeptes, das nicht auf Abschreckung beruht, sondern auf dem Entwurf einer gemeinsamen Sicherheit. Nur damit können große Probleme wie die Klimakatastrophe gelöst werden.

Mehr denn je brauchen wir eine starke Bürger*innen und Friedensbewegung auf den Straßen. Dringend notwendig sind alle Formen des kulturellen Austausches zwischen Menschen in der Ukraine, Russland und Deutschland. In ihrer großen Mehrheit lehnen sie jeden Krieg in Europa ab und wollen friedlich miteinander leben. Wir verweigern uns dem Hass, der zunehmend die Debatten um den Ukraine-Krieg bestimmt. Es ist bestürzend zu sehen, wie die vielen zivilgesellschaftlichen Verbindungen mit Russland, die nach den schmerzlichen Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges mühsam aufgebaut wurden, jetzt abreißen. In diesem Sinne kritisiert die IPPNW die Empfehlung des Bundesforschungsministeriums, jegliche wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Russland auszusetzen.

Wir müssen den Frieden selbst in die Hand nehmen. Am Ende wird nur Diplomatie, kontrollierte Abrüstung und gemeinsame Sicherheit der richtige Weg sein.
 

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Tue, 05 Apr 2022 20:37:31 +0200
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/eindruecke-von-der-pulse-of-europe-friedensdemo-in-muenchen-am-0603/ Eindrücke von der „Pulse of Europe“-Friedensdemo in München am 06.03. https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/eindruecke-von-der-pulse-of-europe-friedensdemo-in-muenchen-am-0603/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/eindruecke-von-der-pulse-of-europe-friedensdemo-in-muenchen-am-0603/ Am vergangenen Sonntag hat die Organisation „Pulse of Europe“ (zu Deutsch: Puls/Herzschlag Europas)... Am vergangenen Sonntag hat die Organisation „Pulse of Europe“ (zu Deutsch: Puls/Herzschlag Europas) in vielen europäischen Städten zeitgleich zu Friedensdemonstrationen aufgerufen. Auch in Deutschland gingen ab 14 Uhr in einigen Städten tausende Menschen auf die Straße, unter anderem in Aachen, Köln, Stuttgart, Frankfurt und auch in München. In der bayerischen Landeshauptstadt hatte man eine stationäre Kundgebung auf dem Max-Joseph-Platz, vor dem Residenz- und Nationaltheater organsiert. Von meinen persönlichen Eindrücken dieser Demonstration für den Frieden in Europa möchte ich im folgenden Artikel kurz berichten.

Schon als ich um die letzte Straßenecke auf den Max-Joseph-Platz einbog, wehte mir eine riesige ukrainische Flagge entgegen, die auf dem Dach des Nationaltheaters in München thronte und stolz den gesamten Platz und die dort versammelten Menschen krönte.

Und auch für Musik war auf dem Platz bereits gesorgt. Ein Song über den Inhalt der Charta der Menschenrechte erklang von der Bühne auf dem Platz und gab so direkt den inhaltlichen Schwerpunkt der Versammlung Preis: Wir sind hier, um für ein friedliches, gerechtes und in Freiheit geeintes Europa zu demonstrieren, um der Ukraine unsere Solidarität zu zeigen und den Geflüchteten so gut wie möglich zu helfen. Insgesamt also den Wahnsinn Putins zu beenden – und dafür die Politik zu noch härteren Sanktionen gegen Putin und seine Oligarchen zu drängen.

Nach einer kurzen Begrüßung aller TeilnehmerInnen durch das Organisationsteam und den Verein „Pulse of Europe“ wurden diese oben aufgeführten Ziele und die Motivation der Organisation „Pulse of Europe“ noch mal erläutert, im Hintergrund war das Geräusch eines laut schlagenden (gemeinsamen, europäischen) Herzens zu hören. Danach wurde in einer Schweigeminute, die den ganzen Platz in Stille tauchte, an alle Opfer von Krieg und Flucht und besonders an die Menschen derzeit in der Ukraine gedacht.

Anschließend traten verschiedene RednerInnen auf die Bühne. Viele der Beiträge stammten von engagierten MünchnerInnen, die selber ukrainische oder belarussische Wurzeln haben und so die Situation im und um die angegriffene Ukraine und das ungleiche, ungerechte Verhältnis ihrer Heimatländer zu Putins Russland besser kennen. Sie appellierten an die Münchener, an die bayerische, die deutsche und die europäische Bevölkerung, ihren Willen zu Handeln und zu Helfen zu zeigen und Hilfsorganisationen für die Ukraine zu unterstützen. Auch ein Politiker aus dem Münchner Stadtrat (Volt) berichtete von seinen persönlichen Eindrücken von der Situation an der polnisch-ukrainischen Grenze und eine Abgeordnete des Europaparlaments (Union) lobte die Schnelligkeit und Einigkeit innerhalb der EU, der Ukraine bestmöglich zu helfen.

Gemeinsam wurde gegen Ende der Versammlung schließlich noch die Europahymne („Freude schöner Götterfunken…“ ) angestimmt, die aufgrund von einigen Textunsicherheiten allerdings eher zaghaft von den Teilnehmenden mitgesungen wurde. Umso beeindruckender war es dann, als einige ukrainische Teilnehmende spontan die ukrainische Nationalhymne zu singen begannen. Denn obwohl sicher viele der deutschen TeilnehmerInnen die Hymne nur selten/noch nie gehört hatten und daher auch nicht mitsingen konnten, erklang die Hymne klar und laut, denn die wenigen Ukrainerinnen und Ukrainer auf dem Platz sangen deutlich, textsicher und voller Gefühl von ihrem Heimatland. Und obwohl auch ich kein Wort ukrainisch verstanden habe, wirkte die Atmosphäre auf dem Platz unglaublich geeint, verbunden im Geiste und zumindest für mich sehr motivierend. Ich fühlte auf einmal eine tiefe Demut, denn genau so, wie ich alleine die UkrainerInnen auf dem Platz nicht beim Singen ihrer Nationalhymne unterstützen konnte, so kann ich alleine auch nichts dafür tun, den grausamen Krieg in der Ukraine zu beenden. Erst gemeinsam und vereint, wenn Menschen mutig vorangehen (wie hier die wenigen singenden UkrainerInnen), haben wir die Möglichkeit entschieden zu handeln und Putin unter Druck zu setzen. Diese Botschaft der Geschlossenheit und des tiefen Respekts für den Mut und die schwierige Lage der Menschen in der Ukraine hat mich schwer beeindruckt.

 Während der ganzen Kundgebung tauchten die vielen ukrainischen Flaggen vermischt mit den Fahnen der Europäischen Union den Max-Josephsplatz in ein Meer aus blau und gelb. (Wie ich auf der Demonstration gelernt habe, steht das Blau für den Himmel über der Ukraine und das Gelb für die satten ukrainischen Felder.) Diese farblichen Gemeinsamkeiten der beiden Flaggen wurde auch in den Redebeiträgen immer wieder aufgegriffen und so auf den Wunsch nach einem gemeinsamen und geeinten Europa verwiesen. Die Nähe der Ukraine zum Rest Europas und die Hoffnung der UkrainerInnen auf Unterstützung aus der EU wurden deutlich gemacht. Immer wieder wurden auch Rufe zum Schließen des Ukrainischen Luftraums („Close the Sky!“) laut.

Zum Abschluss der Demonstration wurde dann noch der Song „Give Peace a Chance“ angestimmt, den der ganze Platz gemeinsam mitsang.

 

 

Weiterführende Links:

Puls of Europe: ukraine.pulseofeurope.eu

Tagesschau vom 06.03.2022: www.youtube.com/watch (ab 7:50 min)

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Mon, 07 Mar 2022 12:12:15 +0100
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/fluechtlingshilfe-erding-sucht-noch-helferinnen/ ! Flüchtlingshilfe Erding sucht noch HelferInnen ! https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/fluechtlingshilfe-erding-sucht-noch-helferinnen/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/fluechtlingshilfe-erding-sucht-noch-helferinnen/ Um die vielen Sachspenden, die die Flüchtlingshilfe Erding in den letzten Tagen erreicht haben, zu... Liebe GRÜNE und GRÜN-Interessierte,

in den letzten Tagen und Wochen sind unglaublich viele Sachspenden in Form von Kleidung und Hygieneartikeln bei den Spendenaktionen der Flüchtlingshilfe Erding zusammengekommen. Am letzten Samstag war vorerst der letzte Termin für die Spendenannahme am Erdinger Volksfestplatz, bei dem ein

Die Solidarität mit den Geflüchteten aus der Ukraine ist erfreulich groß! Doch die vielen gespendeten Artikel müssen nun alle noch sortiert und umgepackt werden und dafür sucht die Flüchtlingshilfe Erding noch einige helfende Hände. Los geht´s schon am Montag, den 07.03.2022 in Erding.

Alle weiteren Infos, wie ihr euch mit der Flüchtlingshilfe in Verbindung setzt und wie ihr ganz konkret beim sortieren der Spenden in den kommenden Tagen helfen könnt, findet ihr auf der Website der Flüchtlingshilfe Erding unter dem unten aufgeführten Link:

https://www.fluechtlingshilfe-erding.org/

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Sun, 06 Mar 2022 10:06:51 +0100
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/solidaritaet-mit-der-zivilbevoelkerung-in-der-ukraine-fuer-frieden-in-europa/ Solidarität mit der Zivilbevölkerung in der Ukraine - für Frieden in Europa https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/solidaritaet-mit-der-zivilbevoelkerung-in-der-ukraine-fuer-frieden-in-europa/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/solidaritaet-mit-der-zivilbevoelkerung-in-der-ukraine-fuer-frieden-in-europa/ Die Grüne Jugend Erding gibt hiermit eine Solidaritätskundgebung bekannt. Diese wird am Sonntag,... Die Grüne Jugend Erding gibt hiermit eine Solidaritätskundgebung bekannt. Diese wird am Sonntag, den 27. Februar 2022 am Erdinger Schrannenplatz von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr stattfinden. Dabei soll die Solidarität mit der Ukraine und ihrer Zivilbevölkerung bekundet und die völkerrechtswidrigen Handlungen Wladimir Putins verurteilt werden. Teilnehmende sind dazu angehalten einen dauerhaften Mindestabstand von 1,5 m zu halten und permanent eine FFP2-Maske zu tragen. Bei Verdacht einer Coronainfektion (Symptome oder Kontakt zu einer infizierten Person) wird von einer Teilnahme abgeraten.

Hier das ausführliche Positionspapier der GJ Erding zur Solidaritätsdemo am Sonntag:

„Mit großer Anspannung beobachten wir in den letzten Tagen und Wochen den militärischen Aufmarsch Russlands entlang der ukrainischen Grenze, Wir waren bis zuletzt volle Hoffnung, dass sich eine friedliche Lösung finden lässt. Mit der Anerkennung der Separatistengebiete am 21.02.22 und das Truppeneinmarsches in diese, hat Wladimir Putin den Weg der Eskalation unmissverständlich gewählt.

Wir verurteilen dieses völkerrechtswidrige Vorgehen scharf und stehen solidarisch an der Seite der Ukraine und insbesondere ihrer Zivilbevölkerung. Die Ukraine ist als souveräner Staat integraler Bestandteil Europas. Das Vorgehen Wladimir Putins stellt die Sicherheit der ukrainischen Bevölkerung und die Sicherheit Europas infrage. Wir fordern Russland auf, die Integrität der europäischen Grenzen zu achten und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Frieden ist und bleibt das wichtigste Gut. Als junge Generation, die den kalten Krieg nicht selbst erlebt hat, ist es auch unsere Verantwortung, den Frieden in Europa zu bewahren und Krieg zu verhindern. Dieser Konflikt, unter dem die Zivilbevölkerung schon jahrelang leidet, darf nicht weiter eskalieren, sondern muss friedlich beendet werden.

Auch in Erding gehen wir deshalb auf die Straße. Am Sonntag den 27.2.22 von 15 – 18 Uhr, wollen wir am Schrannenplatz für ein friedliches Europa demonstrieren.“

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Thu, 24 Feb 2022 16:55:07 +0100
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/einladung-zum-praxisworkshop-tempo-30-geht-doch-am-09032022/ Einladung zum Praxisworkshop: „Tempo 30? Geht doch!“ am 09.03.2022 https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/einladung-zum-praxisworkshop-tempo-30-geht-doch-am-09032022/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/einladung-zum-praxisworkshop-tempo-30-geht-doch-am-09032022/ Liebe GRÜNE und GRÜN-Interessierte aus den Gemeinden Forstern und Pastetten, das große Thema... Liebe GRÜNE und GRÜN-Interessierte aus den Gemeinden Forstern und Pastetten, 

das große Thema Verkehrsberuhigung für mehr Lebensqualität, Sicherheit und Klimaschutz wird immer wichtiger. Und auch bei uns in Forstern wurde vor wenigen Monaten ein Antrag auf Tempo 30 auf der Forsterner Hauptstraße eingebracht, der immer noch beim zuständigen Amt in Erding auf seine Bearbeitung wartet. Der Koalitionsvertrag der Ampel-Koalition gibt Hoffnung, dass die umständlichen Begründungszwänge aufhören und die Kommunen selbst über Verkehrsberuhigung in ihren Straßen bestimmen können. Diese Gesetzesänderung könnte auch in Forstern das Antragsverfahren für die gesenkte Geschwindigkeit auf der vielbefahrenen Hauptdurchfahrtsstraße deutlich vereinfachen.
Aber auch jetzt schon, vor der geplanten Änderung, sind Maßnahmen wie Tempo 30 nicht generell ausgeschlossen. Der Praxisworkshop Tempo 30? Geht doch! ist ein Angebot, mit dem die bayerische Landtagsfraktion der GRÜNEN ihren derzeitigen Arbeitsschwerpunkt Verkehrsberuhigung zusammen mit den betroffenen BürgerInnen in den Kommunen angehen möchte.

So können wir auch in Forstern und Pastetten unsere Kommunen lebenswerter gestalten! Über konkrete Vorschläge wird dafür am 09.03.2022 ab 19:00 Uhr auf Zoom debattiert.

Auf dem Workshop wird der verkehrspolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion, Dr. Markus Büchler zuerst konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, wie MandatsträgerInnen oder auch Nicht-MandatsträgerInnen ein Tempo 30 vor Ort durchsetzen können. Dabei wird Johannes Becher, MdL ein kommunalpolitisches Grußworthalten. Es bleibt viel Raum für Fragen und Antworten.
Tempo 30 – für mehr Lebensqualität, Sicherheit und Klimaschutz vor Ort!

 

 

Quelle und weiterführende Infos: Büchler, M. (2022): Kommunale Verkehrspolitik; URL: https://markus-buechler.de/termine/tempo-30-geht-doch/?_thumbnail_id=7197&utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=Kommunale+Verkehrspolitik+%7C+Februar+2022

 

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Wed, 23 Feb 2022 11:46:58 +0100
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/endergebnis-der-stunde-der-wintervoegel-ist-jetzt-oeffentlich/ Endergebnis der "Stunde der Wintervögel" ist jetzt öffentlich https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/endergebnis-der-stunde-der-wintervoegel-ist-jetzt-oeffentlich/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/endergebnis-der-stunde-der-wintervoegel-ist-jetzt-oeffentlich/ Liebe Freundinnen und Freunde der heimischen Wintervögel, es ist endlich so weit, die Ergebnisse... Liebe Freundinnen und Freunde der heimischen Wintervögel,

 

hoffentlich haben sich viele von euch bei der diesjährigen „Stunde der Wintervögel“ des NABU vom 6. bis 9. Januar beteiligt.

Seit dem 25. Januar liegen jetzt endlich die Endergebnisse der Zählung vor, die der NABU umgehend auf seiner Internetseite veröffentlicht hat. Die entsprechende Seite ist unten verlinkt. Dort kann man alles zu den beobachteten Tendenzen und erfassten Vögeln nachlesen. Besonders spannend ist eine interaktive Karte, die es ermöglicht gezielt für die eigene Region Daten zum Vorkommen heimischer Wintervögel zu erlangen und seine eigenen Ergebnisse mit denen des Landkreises zu vergleichen.  Es lohnt sich auf jeden Fall, durch den gut strukturierten und mit vielen Graphiken veranschaulichten Artikel des NABU zu klicken. Hier geht`s zu den offiziellen Ergebnissen:

 

 https://www.nabu.de/news/2022/01/31017.html

 

Die nächste große Vogelzähl-Aktion des NABU findet bereits im Mai statt. Dieses Mal unter dem Motto „Stunde der Gartenvögel“. Alle Interessierten können sich dafür schon mal das erste Wochenende im Mai (13. – 15.5) vormerken. Weitere Infos dazu werden in Kürze vom NABU bekanntgegeben.

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Thu, 23 Dec 2021 11:46:00 +0100
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/haushalt-der-gemeinde-forstern-2022-kopie-1/ Haushalt der Gemeinde Forstern 2022 https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/haushalt-der-gemeinde-forstern-2022-kopie-1/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/haushalt-der-gemeinde-forstern-2022-kopie-1/ In der Sitzung des Gemeinderats am 14.12.2021 wurde der Haushalt der Gemeinde Forstern für das... (beschlossen in der Sitzung des Gemeinderats am 14.12.2021)


Unser Haushalt ist bestimmt vom Sparkurs, der uns durch unsere Verschuldung – entstanden durch die Investitionen der letzten Jahre – mit dem Konsolidierungsprogramm auferlegt ist. Doch konnten wir Akzente beim Klimaschutz und der Artenvielfalt setzten. 75.000 € sind in den Haushalt 2022 für PV Anlagen auf gemeindlichen Gebäuden eingestellt. Es sind 20.000 € eingestellt für die Biodiversität auf unseren gemeindlichen Grünflächen, eine Erhöhung zu 2021 um weitere 10.000 €. Das ist dringend notwendig. Durch die Trockenheit der vergangenen Jahre sind die ersten Eschen beim alten Feuerwehrhaus krank geworden und mussten entfernt werden. Blühflächen, Hecken und ortsübliche Bäume brauchen wir, um Insekten und Bienen zu schützen.


In den vergangenen Jahren hat die Gemeinde Forstern in die Gebäude der Feuerwehr und des Kindergartens investiert. Jetzt ist es Zeit in den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, unseres Dorfes zu investieren. Es geht darum Räume für Begegnung zu schaffen. Für die Jugend wurde ein attraktiver Jugendraum geschaffen. Es ist im nächsten Jahr in Abstimmung mit den Jugendreferent*innen zu diskutieren, ob wir die Stelle des Sozialpädagogen für die offene Jugendarbeit wieder besetzen.

 

Die Kiesi war ein Treffpunkt für Jung und Alt. Und so einen Treffpunkt mit Erholungswert brauchen wir wieder. Daher sollten wir uns anschauen, wie uns hier der Erholungsflächenverein unterstützen kann. Ich wünsche mir sehr, dass wir beim Projekt „Kiesi“ im neuen Jahr einen Schritt weiter kommen.

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Thu, 23 Dec 2021 11:46:00 +0100