OV - Forstern / Pastetten http://grueneforstern.de grueneforstern.de_content754535 https://grueneforstern.de/startseite/ Wed, 02 Jun 2021 07:23:59 +0200 https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/vorstandswahlen-am-15-juli-2021/ Vorstandswahlen am 15. Juli 2021 https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/vorstandswahlen-am-15-juli-2021/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/vorstandswahlen-am-15-juli-2021/ Das neue Sprecherinnen Team stellen Alice Lorenz und Maria Feckl. Mit den Beisitzer*innen Hannah... Bei der Mitgliederversammlung am 15.07.2021 beim Hirschbachwirt in Forstern wurde von Thorsten Scharmatinat und Alice Lorenz Bilanz gezogen über die vergangenen vier Jahre des Ov Forstern / Pastetten. Der OV wurde am 19. April 2018 mit fünf Mitgliedern neu gegründet. Inzwischen sind im Ortsverband 12 Mitglieder - ein Zuwachs um 140 %. Allen Mitgliedern des Vorstands wurde mit humorvollen Geschenken und Reden für ihre Arbeit in der Vorstandschaft gedankt und Thorsten Scharmatinat und Christian Lorenz verabschiedet.

Die Wahl der neuen Vorstandschaft leitete der neue Kreisvorstand Stefan Herbasch.Das neue Sprecherinnen Team stellen Alice Lorenz und Maria Feckl. Mit den Beisitzer*innen Hannah Huber, Jonas Lorenz und Lena-Marie Huber und der Schriftführerin Gudrun Huber-Kagerer kommen neue Ideen in den OV Forstern/Pastetten. Wichtige Themen der neuen Vorstandschaft sind der ÖPNV, im Speziellen die Busanbindung aus Forstern und Pastetten nach Erding und Markt Schwaben. (auch eine Busflat für die Jugend wie es sie im Landkreis Mühldorf gibt wäre eine tolle Sache); Klimawandel und Extremwetterergeignisse - was können wir vor Ort tun z.B. beim Bauen und im Garten; Plastikverschmutzung in den Weltmeeren und bei uns.

Christoph Lochmüller, Bundestagskandidat gehörte zu den ersten Gratulanten. Er war die Glücksfee bei der Ziehung der Gewinner*innen des Fotowettbewerbs. In einer kurzen Rede legte er seine Standpunkte zu Artenvielfalt und Flächenverbrauch dar.

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Thu, 12 Aug 2021 18:07:49 +0200
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/ziehung-der-gewinnerinnen-und-gewinner-des-fotowettbewerbs/ Ziehung der Gewinnerinnen und Gewinner des Fotowettbewerbs https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/ziehung-der-gewinnerinnen-und-gewinner-des-fotowettbewerbs/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/ziehung-der-gewinnerinnen-und-gewinner-des-fotowettbewerbs/ Herzlichen Glückwunsch den Gewinnerinnen und Gewinnern des Fotowettbewerbs „Was kriecht und... Die Ziehung wurde vorgenommen durch Christoph Lochmüller, 
GRÜNER Direktkandidat zur Bundestagswahl im Wahlkreis Erding-Ebersberg

Sonderpreis: Kinderhaus "Villa Wirbelwind"

Kategorie Kinder
1. Preis:  Anna Roth
2. Preis:  Jakob Aschenbrenner
3. Preis:  Severin Gaigl

Kategorie Erwachsene:
1. Preis:  Angelika Kellner
2. Preis:  Robert Tappeiner
3. Preis:  Franziska Zollner

Die Bilder der Teilnehmer*innen, die uns die Teilnahmebedingungen zugeschickt haben, können hier angeschaut werden: Bildergalerie

Bericht zum GRÜNEN-Fotowettbewerb „Was kriecht und fliegt denn da?“

Die Natur vor unserer Haustür ist einzigartig, faszinierend und unglaublich vielfältig, deshalb sollte man verantwortungsbewusst damit umgehen. Mit diesem Fazit kann man den Fotowerttbewerb des OV GRÜNE Forstern/Pastetten gut zusammenfassen. 
Um den damaligen Einschränkungen und dem Lockdown doch noch etwas Positives zu entnehmen, hatten die GRÜNEN Forstern/Pastetten schon Ende Mai einen Fotowettbewerb mit dem Motto: „Was kriecht und fliegt dann da? – Heimische Tiere/Eine Momentaufnahme“ ins Leben gerufen. Und das mit Erfolg! Viele Menschen haben die Natur in den vergangenen Monaten noch einmal ganz anders erlebt und waren viel im eigenen Garten unterwegs. Dabei haben die Meisten ihre Umgebung neu und besser kennengelernt. Jedes beobachtete Tier wurde zu etwas Besonderem. Diese Entdeckungen über die heimische Tierwelt erlaubten es dann zu erahnen, welche Artenvielfalt direkt vor unserer Haustür existiert. Und das war auch ein Hauptziel des Wettbewerbs – ein neues und verantwortungsvolles Bewusstsein schaffen, über den Wert und die Vielfalt der Natur in unserer Gemeinde. 
Dass dieser Hintergrundgedanke aufging, zeigen die vielen großartigen Beiträge, die aus der ganzen Gemeinde eingesandt wurden. Denn die eingereichten Bilder sind alle auf ihre Weise beeindruckend und einzigartig. Mit viel Geduld und Mühe wurden Insekten, Frösche und Vögel im Garten abgelichtet oder kreativ Bilder von Schmetterlingen und Fischen gemalt. Man hat schnell gemerkt: Da haben sich Leute wirklich mit der Natur in der Gemeinde auseinandergesetzt und mehr als nur einen flüchtigen Blick für die faszinierende Vielfalt im eigenen Garten geworfen. 
Alle Bilder und Fotos, von den wir die Freigabe erhalten haben, können nun auf der Homepage der GRÜNEN Forstern/Pastetten bewundert werden.
Nachdem der Einsendeschluss für den 30. Juni festgesetzt worden war, stand dann am 15. Juli die Auslosung der Gewinner:innen im Hirschbachwirt in Forstern an. Zuerst wurden den Interessierten die tollen Bilder und Fotos noch einmal präsentiert. Dann zog Christoph Lochmüller, Direktkandidat zur Bundestagswahl im Wahlkreis Erding-Ebersberg, schließlich die entscheidenden Namen der Gewinner:innen. Unter den Kindern und den Erwachsenen wurden so separat jeweils drei Gutscheine verlost. 
Bei den Kindern wurden Anna Roth, Jakob Aschenbrenner und Severin Gaigl für ihre tollen Bilder mit einem Gutschein im Wert von 10 Euro belohnt. 
Angelika Kellner, Robert Tappeiner und Franziska Zollner hatten bei der Auslosung der Erwachsenen Glück. Sie dürfen sich jetzt über einen Gutschein im Wert von 20 Euro für ein regionales Geschäft, wie die Hofkäserei in Pastetten oder das Casa Maurer in Forstern freuen.
Besonders belohnt wurden die Kinder des Kinderhauses Wirbelwind in Forstern, die ebenfalls einige tolle Fotos eingereicht haben. In Anerkennung an die fleißige und erfolgreiche Suche der Kinder nach heimischen Tieren, als Motive für den Fotowettbewerb, wurde dem Kinderhaus ein Gutschein überreicht. Darin laden die GRÜNEN Forstern/Pastetten alle Kinder und Erzieher:innen des Kinderhauses Wirbelwind zu jeweils einer Kugel regionalem Bauernhof-Eis als Sonderpreis ein.
Aufgrund der schönen eingereichten Bilder und der vielen positiven Rückmeldungen zum Wettbewerb, ist geplant, auch nächstes Jahr wieder einen solchen Fotowettbewerb zu organisieren - natürlich mit einem neuen Motto. 

Hier geht es zum Bilderkarussell...
 

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Thu, 15 Jul 2021 19:00:00 +0200
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/fotowettbewerb-was-kriecht-und-fliegt-denn-da-startet/ Fotowettbewerb „Was kriecht und fliegt denn da?“ startet https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/fotowettbewerb-was-kriecht-und-fliegt-denn-da-startet/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/fotowettbewerb-was-kriecht-und-fliegt-denn-da-startet/ Das Motto unseres Fotowettbewerbs: „Was kriecht und fliegt denn da?“ Heimische Tiere – eine... Fotowettbewerb, jetzt mitmachen!

So sehr uns der aktuelle Lockdown auch immer wieder auf die Nerven geht, so hat er doch auch etwas Positives. Man erlebt die Natur in der eigenen Gemeinde noch einmal ganz anders, ist viel im eigenen Garten unterwegs oder nutzt das schöne Wetter für einen kleinen Spaziergang mit der Familie. Dabei lernt man seine Umgebung neu und besser kennen. Auf einmal nimmt man Tiere bewusst wahr, für die man sonst nur einen flüchtigen Blick übriggehabt hätte. Diese Erfahrungen in der heimischen Tierwelt erlauben es uns zu erahnen, welche Artenvielfalt direkt vor unserer Haustür existiert. Jedes beobachtete Tier wird so zu etwas Besonderem.

Daher lautet das Motto unseres Fotowettbewerbs:

Was kriecht und fliegt denn da?“

Heimische Tiere – eine Momentaufnahme

 

Alle Details zum Fotowettbewerb finden sich hier

 

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Fri, 28 May 2021 17:14:00 +0200
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/amphibienzaun-zwischen-karlsdorf-und-pastetten-2021/ Amphibienzaun zwischen Karlsdorf und Pastetten 2021 https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/amphibienzaun-zwischen-karlsdorf-und-pastetten-2021/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/amphibienzaun-zwischen-karlsdorf-und-pastetten-2021/ Man geht davon aus, dass einerseits der Klimawandel und die daraus resultierende Trockenheit den... Auswertung des Amphibienzaun-Projektes 2021

Am 22.05.2021 wurde der Amphibienzaun an der Verbindungsstraße Pastetten-Karlsdorf wieder abgebaut. 8 Wochen lang wurde das Wanderverhalten der Tiere vor Ort beobachtet und dokumentiert. Verschiedene Amphibien konnten so vor der für sie lebensgefährlichen Straße aufgehalten und über die Landstraße getragen werden. Jeden Tag wurde die abgesteckte Strecke mindestens einmal abgegangen und so kontrolliert, ob Tiere in die Eimer gefallen waren.

Die erfreuliche Nachricht zuerst: Seit dem Errichten des Zauns wurden auf den täglichen Kontrollgängen entlang der Straße keine überfahrenen Amphibien mehr aufgefunden. Der Zaun hat also seinen Zweck erfüllt und Wirkung gezeigt. Das hat uns Beteiligte gefreut.

Leider zeigt die Auswertung der erfassten Daten aber insgesamt eine sehr traurige und schockierende Entwicklung. Unsere Befürchtungen im Hinblick auf die Populationsgrößen der Amphibien haben sich bestätigt. Es ist bei allen Arten ein dramatischer Rückgang an aufgefundenen Individuen zu erkennen. Dank der Aufzeichnungen, die (leider nicht lückenlos) bis ins Jahr 2004 zurückgehen, können wir die Daten der früher beobachteten Amphibien mit den diesjährigen Erkenntnissen abgleichen und so Rückschlüsse auf Veränderungen hinsichtlich der Artenvielfalt und der Populationsgrößen ziehen.

Hier die wichtigsten Ergebnisse knapp zusammengefasst:

Die Anzahl der erfassten Tiere hat dieses Jahr einen traurigen Tiefpunkt erreicht. Zwar sind die Zahlen schon seit 2009 stetig zurückgegangen (von ca. 1450 auf unter 1000), mit einem so beklagenswert niedrigen Ergebnis für 2021 haben wir aber nicht gerechnet. Von Fünfzig dokumentierten Tieren im Jahr 2011, konnte dieses Jahr nur noch Eines beobachtet werden.

Jahr *

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2021

Anzahl an übergesetzten Tieren (insg.)

 

1276

 

2441

 

1578

 

ca. 900

 

1109

 

1456

 

1277

 

980

 

19

Anzahl an übergesetzten Erdkröten

 

1031

 

1749

 

1459

keine Daten

 

1086

 

1351

 

1163

 

857

 

10

* in den Jahren von 2012-2020 wurde der Zaun nicht aufgebaut bzw. keine Daten erfasst. (In den letzten Jahren in denen kein Zaun errichtet wurde, wurden nur vereinzelt überfahrene Amphibien bemerkt, es ist also davon auszugehen, dass sich auch in diesen Jahren die Zahl der Individuen stetig verringert hat.)                                                                                                                                                                     Besonders überraschend und alarmierend ist die Tatsache, dass vor allem die Zahl der eigentlich so anspruchslosen Erdkröten so deutlich dezimiert wurde. Erdkröten werden durchschnittlich über zehn Jahre alt. Die Weibchen legen jährlich bis zu 6.000 Eier. Damit sind, biologisch betrachtet, die Voraussetzungen für eine schnelle Regenration der Bestände durch viele Nachkommen eigentlich erfüllt. Trotzdem zeigen die Zahlen und Beobachtungen einen entgegengesetzten Trend.

Auch die Zahl der verschiedenen erfassten Arten, die uns Hinweise auf die Artenvielfalt des Ökosystems liefert, ist erschreckend rückläufig. Am Anfang des Projekts dieses Jahr waren wir noch froh über das unerwartet schnelle Auffinden von Erdkröten, Bergmolchen und Grünfröschen. Leider blieb es dann aber auch bei diesen drei Arten. Wechselkröten, Laubfrösche und Teichmolche, die vor allem in den ersten Jahren noch zahlreich gewandert sind, fehlten dieses Jahr gänzlich.

Jahr*

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2021

Anzahl der verschiedenen vorgefundenen Arten

 

8

 

7

 

7

 

 

keine Daten

 

7

 

6

 

7

 

7

 

3

* in den Jahren von 2012-2020 wurde der Zaun nicht aufgebaut bzw. keine Daten erfasst

Diese erschreckende Entwicklung ist aber nicht nur in unseren Gemeinden (Pastetten/Forstern) zu erkennen. Der BUND Naturschutz macht schon seit Jahren auf diesen deutschlandweit erkennbaren Trend aufmerksam. Auch in der SZ wurde vor kurzem ein Artikel über das Wanderverhalten der Amphibien in Dorfen veröffentlicht. Die Zahlen der erfassten Individuen waren auch in dieser Gemeinde so stark rückläufig, dass die Naturschützer:innen den Schutzzaun seit Kurzem gar nicht mehr aufstellen. Die Tiere sind auch dort fast restlos verschwunden. Es ist alarmierend, dass solche schrumpfenden Zahlen schon seit Jahren in ganz Deutschland festgestellt werden.

Wir vor Ort waren anfangs schlicht überfragt, wie sich diese drastische Tendenz begründen lässt. Ein so bedeutsamer Rückgang der Amphibien direkt vor der Haustür war für uns unerklärbar.  Expert:innen, unter anderem vom Bund Naturschutz, liefern zum Glück hilfreiche Erklärungsansätze. Man geht davon aus, dass einerseits der Klimawandel und die daraus resultierende Trockenheit den Amphibien zu schaffen macht, da die Tiere eigentlich sehr feuchte und warme Witterungsverhältnisse für ihre Wanderung benötigen. Zudem nehmen durch den mangelnden Regen auch die Pegel der Teiche immer weiter ab. Dieses Phänomen lässt sich auch an unserem Pastettener Froschtümpel beobachten. Hier ist der Wasserstand in den letzten 15 Jahren deutlich zurückgegangen (um aktuell ca. -60cm im Vergleich zum Höchststand 2004/5, zeitweise waren es sogar -80cm!). Der wichtige Lebensraum für die Eierablage schrumpft und erhöht so den Konkurrenzdruck unter den Tieren. Andererseits macht sich auch das „Insektensterben“ bemerkbar. Insekten dienen als wichtige Nahrungsquelle für Frösche und Kröten. Durch das Verschwinden der Insekten wird die Nahrungssuche für Amphiben immer schwieriger. Das wirkt sich negativ auf die Populationsgrößen auf. Schließlich sieht man auch in der Landwirtschaft eine mögliche Ursache für die rückläufigen Zahlen an Tieren. So nehmen Amphibien über ihre Haut auf ihrem Weg über Wiesen und Felder ungewollt Pestizide von gespritzten Feldern auf. Das beeinträchtigt die Gesundheit der Tiere stark und trägt somit auch zur Dezimierung der Art bei. Welche Faktoren in wie weit Auswirkungen auf die traurige Situation hier, am Pastettener Froschtümpel, haben, können wir nur mutmaßen. Es wird wohl ein Zusammenspiel der einzelnen oben genannten Gründe sein.

 

Vor Ort handeln - für Artenschutz und Biodiversität!

Am Samstag, den 27.03.2021, haben die Forsterner GRÜNEN, darunter unsere Gemeinderätin Maria Feckl, die Familie Petri und andere Interessierte, mit Hilfe von Frau Sabine Lanzner vom BUND Erding, den Amphibienschutzzaun an der Verbindungsstraße Karlsdorf – Pastetten aufgebaut. Damit wurde dieses Projekt nach fast zehn Jahren Stillstand endlich wiederbelebt. Ziel ist es, neben dem sicheren Transport der Kröten über die vielbefahrene Straße, auch aktuelle Informationen über mögliche Veränderungen der Populationen zu erlangen und das Wanderverhalten der Tiere zu dokumentieren. Damit wollen wir GRÜNEN nicht nur ganz aktiv ein Zeichen für regionalen Umweltschutz und Biodiversität setzen, sondern auch einen nachhaltigen Beitrag für die Wissenschaft leisten. Wir möchten die diesjährigen Daten mit den Aufzeichnungen vergangener Jahre abgleichen und so Rückschlüsse auf die Entwicklungen des Wanderverhaltens und die Populationsentwicklung ziehen.

Aufgrund der bisher ungünstigen Wetterlage und des häufigen Nachtfrosts sind in den ersten Wochen erst wenige Tiere gezählt worden. Die wechselwarmen Amphibien können sich bei diesen niedrigen Temperaturen kaum bewegen und kommen daher nicht voran. So bleiben die Beobachtungen in den nächsten Wochen entscheidend. Trotzdem haben wir bereits einige erfreuliche Erkenntnisse im Hinblick auf die Artenvielfalt gewinnen können. Neben den häufig vorkommenden Erdkröten wurden auch schon Grasfrösche und ein Bergmolch erfasst.

Wir hoffen, in den nächsten Wochen an diese positive Erfahrung anknüpfen zu können.

Für Rückfragen stehe wir euch sehr gerne zur Verfügung, per e-Mail - maria.feckl(at)grueneforstern.de

 

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Sun, 18 Apr 2021 17:14:06 +0200
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/pv-anlage-mit-dachbegruenung-fuer-das-kinderhaus-karlsdorf/ PV Anlage mit Dachbegrünung für das Kinderhaus Karlsdorf https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/pv-anlage-mit-dachbegruenung-fuer-das-kinderhaus-karlsdorf/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/pv-anlage-mit-dachbegruenung-fuer-das-kinderhaus-karlsdorf/ Gründach und Solarnutzung – eine Kombination mit Mehrwert Eine extensive Dachbegrünung als... Gründach und Solarnutzung – eine Kombination mit Mehrwert

Eine extensive Dachbegrünung als Unterbau einer Photovoltaikanlage ist wie eine "Ausgleichsfläche" für die Versiegelung des Bodens, aber mit Mehrwert. Sie hilft bei Starkregen das Wasser zurückzuhalten und Hochwasserereignisse abzupuffern. Gründächer helfen die durch Luftschadstoffe und Feinstaub belastete Luft zu filtern. Gründächer leisten einen aktiven Beitrag zum Artenschutz und mehr Biodiversität, da sie gerade für Insekten und Kleinlebewesen einen zusätzlichen Lebensraum und ein Nahrungsangebot bieten. Sie wirken als Wärmedämmung im Winter und tragen vor allem dazu bei, die Hitzelast im Sommer zu reduzieren.

Und genau durch diesen Kühleffekt wird die Leistung einer PV-Anlage im Sommer bis zu 10% gesteigert. Gründächer sorgen für eine niedrigere Umgebungstemperatur im Vergleich zum nackten oder bekiesten Dach. Da der Wirkungsgrad von Solar-Modulen von ihrer Betriebstemperatur abhängig ist, erzielen Solar-Module in Verbindung mit einer Begrünung einen höheren Leistungsgrad.

Die GRÜNE Kreistagsfraktion stellte den Antrag, die Sanierung der Herzog-Tassilo Schule in Erding mit dieser Kombination durchzuführen. Der Antrag wurde allerdings unter Verweis auf mögliche statische Probleme zurückgewiesen, siehe Pressebericht.

Aber auch in Forstern bietet sich das neue Kinderhaus in Karlsdorf für diese in doppelter Hinsicht klimaschützende Kombination an. In der GR Sitzung am 19. Januar 2021 hat die GRÜNE Fraktion des Gemeinderats eine Prüfung auf zusätzliche Dachbegrünung bei der Vorstellung der PV Planung durch das Ingenieurbüro Kaindl gefordert.

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Sat, 27 Mar 2021 09:53:16 +0100
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/die-gruene-digitalisierung-vorantreiben/ Die Grüne Digitalisierung vorantreiben https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/die-gruene-digitalisierung-vorantreiben/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/die-gruene-digitalisierung-vorantreiben/ Wie kann uns die Digitalisierung bei Klimaschutz, Energiewende und Verkehrswende helfen? Durch die... Wie kann uns die Digitalisierung bei Klimaschutz, Energiewende und Verkehrswende helfen?

Durch die Digitalisierung entstehen große Herausforderungen aber auch Chancen für den Klimaschutz. Unser Bundestagskandidat Christoph Lochmüller und MdB Dieter Janecek diskutierten zusammen mit Interessierten.

Die Frage, wie wir Digitalisierung nachhaltig gestalten und im Sinne des Klimaschutzes nutzen können ist von großer Bedeutung. Ob Mobilität, Internet der Dinge, oder die während Corona immer wichtiger werdende Online Konferenzen, die Digitalisierung durchdringt bereits nahezu alle Lebensbereiche. Dabei müssen nicht nur alle Menschen mitgenommen werden, sondern die digitalen Prozesse möglichst umwelt- und klimafreundlich gestaltet werden, wie Dieter Janecek erklärte. Die Grünen haben dabei bereits zahlreiche Anträge und Ideen vorgelegt, wie eine digital-ökologische Transformation gelingen kann.

Für einen Einblick aus der Praxis sorgte Christoph Lochmüller, der als Unternehmer den Aufwand für Geschäftsreisen, den Arbeitsweg und Besprechungen kennt. Nach den Erfahrungen in der COVID-19 Pandemie sieht er nun die Chance, viele der klimaschädlichen Reisen und Fahrten deutlich zu reduzieren. Darüber hinaus sieht er eine große Bereitschaft der mittelständischen Unternehmen im Land, Fortschritte bei der Digitalisierung zu machen. Damit diese letztendlich auch ressourcenschonend und zum Vorteil der Umwelt und des Klimas umgesetzt wird, braucht es allerdings klare Vorgaben aus der Politik. So könnte in Zukunft z.B. ein digitales Rufbussystem als Teil eines einem vernetzten Angebot mehrerer Transportsysteme, mit selbstfahrenden Bussen den öffentlichen Nahverkehr in unserer Region deutlich verbessern. Als ein weiteres Beispiel digitale Prozesse nachhaltig zu gestalten wurde die Nutzung von Abwärme von großen Rechenzentren für regionale Nahwärmenetze, wie es zum Teil in Schweden schon der Fall ist, genannt. Smartere Technik kann in Industrie und Landwirtschaft Effizienzgewinne und damit Ressourceneinsparung ermöglichen.

Die Beispiele zeigen, Ideen die Digitalisierung grün zu gestalten gibt es genug. Nun gilt es, auch die richtigen politischen Rahmenbedingungen zu setzen. Dafür braucht es ein starkes Grünes Wahlergebnis bei der kommenden Bundestagswahl.

 

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Sat, 20 Mar 2021 08:32:17 +0100
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/zukunft-der-wirtschaft-christoph-lochmueller-im-gespraech-mit-katharina-schulze/ Zukunft der Wirtschaft - Christoph Lochmüller im Gespräch mit Katharina Schulze https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/zukunft-der-wirtschaft-christoph-lochmueller-im-gespraech-mit-katharina-schulze/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/zukunft-der-wirtschaft-christoph-lochmueller-im-gespraech-mit-katharina-schulze/ Unser gemeinsamer Bundestagskandidat Christoph Lochmüller im Gespräch mit Katha Schulze zu einer... Unser gemeinsamer Bundestagskandidat Christoph Lochmüller im Gespräch mit Katha Schulze zu einer klimaschonenden Wirtschaftszukunft.

Der Schutz unseres Klimas ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft. Dafür braucht es nicht nur klare Vorgaben und Entscheidungen aus der Politik, sondern auch ein Umdenken in der Wirtschaft.

Zusammen mit der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bayerischen Landtag Katharina Schulze hat der Unternehmer und unser Bundestagskandidat Christoph Lochmüller die Möglichkeiten und Aufgaben Grüner Wirtschaftspolitik genauer diskutiert.

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann hier angesehen werden.

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Wed, 10 Mar 2021 14:09:31 +0100
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/elektroautos-verbrauchen-deutlich-weniger-rohstoffe-als-verbrenner/ Elektroautos verbrauchen deutlich weniger Rohstoffe als Verbrenner https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/elektroautos-verbrauchen-deutlich-weniger-rohstoffe-als-verbrenner/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/elektroautos-verbrauchen-deutlich-weniger-rohstoffe-als-verbrenner/ Eine Batterie für ein Elektroauto benötigt mit Recycling insgesamt 30 Kilogramm Rohstoffe, ein... Eine Batterie für ein Elektroauto benötigt mit Recycling insgesamt 30 Kilogramm Rohstoffe, ein durchschnittlicher Benziner schluckt 17.000 Liter Sprit.

Die Dachorganisation europäischer Verkehrsverbände Transport & Environment (T&E) verweist in einer jüngst veröffentlichten Studie auf die Schwächen des derzeitigen, hauptsächlich auf Fahrzeugen mit fossilen Verbrennungsmotoren beruhenden Straßenverkehrssystems.

Betrachtet wurden Aspekte wie Umwelt- und Klimaschutz, Rohstoffversorgung und Energiekosten.

Während seiner Lebenszeit verbrennt ein konventionelles Auto durchschnittlich rund 17.000 Liter Benzin, rechnet die europäische Dachorganisation von Verbänden aus dem nachhaltigen Verkehrsbereich wie dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) vor. Reihe man diese Ölfässer aneinander, ergäben sie einen 90 Meter hohen Turm. Für Diesel sehen die Ergebnisse vergleichbar aus.

Die Metalle, die in Batteriezellen für E-Fahrzeuge verwendet werden, wögen dagegen etwa 160 Kilogramm. Berücksichtige man das Recycling der benutzten Materialien, gingen für eine durchschnittliche Batterie etwa 30 Kilogramm Metalle verloren, was der Größe eines Fußballs entspreche.

Die Autoren der Studie schätzen, dass 2035 mehr als ein Fünftel des Lithiums und 65 Prozent des Kobalts, die für die Produktion eines neuen Auto-Akkus benötigt werden, aus dem Recycling stammen. Die entsprechenden Quoten, die die EU-Kommission vorgeschlagen habe, reduzierten den Bedarf an neuen Materialien für Elektrofahrzeuge deutlich. Konventionelle Autos könnten da nicht mithalten.

Weitere Details sind in der Studie zu finden.

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Sat, 06 Mar 2021 10:47:38 +0100
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/power2nature-webinar-e-auto-umfassende-informationen/ power2nature Webinar "E-Auto" - umfassende Informationen https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/power2nature-webinar-e-auto-umfassende-informationen/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/power2nature-webinar-e-auto-umfassende-informationen/ Der Experte, Herr Hans Urban, hat keine Frage unbeantwortet gelassen. Das Webinar E-Auto stellte... Der Experte, Herr Hans Urban, hat keine Frage unbeantwortet gelassen.

Das Webinar E-Auto stellte den krönenden Abschluss der Webinar Serie zu klimaschonenden Projekten im privaten Bereich dar. Es wurde im Detail zu Fragen der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit, aber auch zur Kritik an den Batterien eingegangen.

Das Webinar wurde von 81 Teilnehmern besucht aus den Gemeinden • Apensen • Baldham • Berglern • Buch • Buch am Buchrain • Kirchberg • Dorfen • Erding • Feldkirchen Kärnten • Forstern • Forstinning • Freising • Hohenbrunn • Isen • Märkischer Kreis • Milbertshofen • München • Neuching • Oberding • Ottenhofen • Paderborn • Pastetten • Ramerberg • Rechtmehring • Reichertsheim • Sankt Wolfgang • Steinhöring • Taufkirchen Vils • Vaterstetten • VGem Ottenhofen/Neuching • Waldkraiburg • Walperskirchen • Wörth

Der Vortrag von Herrn Urban hat zu 14 angeregten Diskussionen per Chat, geführt. Leider war die Zeit zu kurz, um alle Teilnehmer zu Wort kommen zu lassen.

Die Präsentation von Herrn Urban kann in voller Länge hier eingesehen werden.

 

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Fri, 26 Feb 2021 09:20:29 +0100
https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/solaranlagen-auf-schuldaechern/ Solaranlagen auf Schuldächern https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/solaranlagen-auf-schuldaechern/ https://grueneforstern.de/startseite/news-detail/article/solaranlagen-auf-schuldaechern/ Aus einer Hand Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Umweltbildung. Untersuchung der FfE... Aus einer Hand Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Umweltbildung. Untersuchung der FfE (Forschungsgemeinschaft für Energiewirtschaft).

Es ist das ganz klassische „Zwei Fliegen mit einer Klappe“-Prinzip: Mit Solaranlagen auf allen Schuldächern leistet die öffentliche Hand nicht nur einen großen Beitrag für mehr Klimaschutz, sondern kann mit diesen Anlagen auch die praktische Umweltbildung am Ort des Lernens ankurbeln. Die oftmals beschworene Vorbildfunktion des Staates wird somit ganz konkret mit Leben gefüllt.

Schulen profitieren von einer Solaranlage aber nicht nur durch praktische Umweltbildung, leistungsstarke Solaranlagen auf allen 4771 staatlichen und kommunalen Schulen könnten knapp 600 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom im Jahr produzieren. Ein Drittel davon könnten die Schulen selbst verbrauchen, ihr Strombezug aus dem Leitungsnetz würde sich dadurch halbieren. Den Überschuss können die Schulen in das Leitungsnetz einspeisen.

Der vollständigen Bericht zu Studie steht hier bereit und enthält auch den Link zur Studie zum Selberlesen.

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Wed, 24 Feb 2021 10:40:00 +0100